Geschichte der Schule

Die Schule für Theatertanz und Tanzpädagogik wurde 1946 von Erika Klütz als staatlich genehmigte private Berufsfachschule in Hamburg gegründet.
Zunächst war die Schule Ausbildungsstätte für professionelle Tänzer und für Bühnentanzpädagogik. Absolventen der Klütz Schule tanzten im Corps de Ballet, als Solisten, wurden Trainingsleiter, Ballettmeister, Dozenten an Tanzakademien oder waren als freischaffende Künstler tätig.
Mit dem Ausbildungsgang zu „Lehrerinnen und Lehrern für Tanz und Tänzerische Gymnastik“ öffnete sich die Schule einem breiteren Publikum. Studenten ohne professionelle Tanzerfahrung können diese Ausbildung nutzen, um eine Grundlage für eine weiterführende Tanzkarriere zu legen oder um den Beruf des Tanzpädagogen zu ergreifen. In Bezug auf die Lerninhalte legt die Schule besonderen Wert auf den kre
ativen und technisch versierten Umgang mit Tanz. Im Rahmen des Lehrgangs werden Performance Workshops gegeben und interdisziplinäre Projekte durchgeführt.

Das schuleigene Gebäude in der Daimlerstr. 71a, Otto-von-Bahrenpark in Hamburg Bahrenfeld, bietet neben zwei großen Tanzstudios zwei Theorieräume und einen großzügigen Aufenthaltsbereich mit Teeküche. Ferner findet der Unterricht in den Räumen der Tanzfabrik Tina Rempath in der Boschstr., HH-Bahrenfeld, statt. Viele von der Kulturbehörde Hamburg geförderte Choreographen nutzen dieses Studio und man kann sich gut über die aktuelle Tanzszene in Hamburg informieren. Der großzügige helle Raum des „Kyodo“ sowie die Bühne und der Probenraum des „Lichthof“ in der Mendelssonstraße bieten weitere Studios für den Unterricht und für Schulaufführungen.

www.tanzfabrik-hamburg.de
www.kyodo.de
www.lichthof-hamburg.de

Der Begriff „Tänzerische Gymnastik“ wurde von Rudolf Laban geprägt, um sich von der „Rhythmischen Gymnastik“ nach Émile Jaques Dalcroze zu unterscheiden. Er verweist auf die Tradition deutschen Ausdruckstanzes und ein staatlich geschützter Begriff für die an der Klütz-Schule gebotenen Ausbildung.