Faycal Bensaid

Klassischer Tanz/Spanischer Tanz/Kastagnetten

Ballett- und Schauspielstudium in Rabat, Marokko, und Hannover. Ballett- und Schauspielfortbildungen in Paris. 12jährige Erfahrung als professioneller Tänzer an der Niedersächsischen Staatsoper Hannover. Präsentation eigener Choreographien im Rahmen der Jungchoreographen Hannover. Choreographische Arbeit mit Kindern. Spezialisierung auf Spanischen Tanz in Deutschland und Spanien bei José de Udaeta.
Faycal Bensaid unterrichtet seit 1990 an der Erika Klütz-Schule.

„Ballett ist ein wesentlicher Bestandteil der Tanzausbildung. Nicht die Technik allein zählt, sondern die Studenten sollen Spaß an dem Interpretieren von Choreographien haben und ein Gefühl für Bühnenpräsenz entwickeln. Im Unterricht für Spanischen Tanz lege ich besonderen Wert auf das Zusammenspiel von Tanz und Kastagnetten. Spanischer Tanz ist sehr vielfältig und hat weit mehr zu bieten als nur den Flamenco.“

Fred Eckhard

Tanzgeschichte/Lernpsychologie, Improvisation/Methodik

Ethnologe, Tanzpädagoge und Tanzwissenschaftler. 15jährige Erfahrung als Tänzer und Ballettdirektor an der Hamburgischen Staatsoper. 12 Jahre Theaterleiter bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen und Kulturpolitiker beim DGB-Bundesvorstand in Düsseldorf.
1989 übernahm er die Leitung der Schule für Theatertanz und Tanzpädagogik in Hamburg.

„Der Tanz hat viele Gesichter. Die Welt tanzend zu erfahren und eigene Emotionen in Raum und Zeit auszudrücken, ist ein Erlebnis ganz eigener Art, das nicht ersetzbar, nicht teilbar und nicht delegierbar ist. Tanz ist eine Einladung an alle und die Aufgabe eines Tanzpädagogen ist es, diese Einladung besonders reizvoll zu gestalten.“

Tina Fröhlich

Methodische Übungen

Tanzausbildung in Ballett, Jazz-Dance und Stepptanz. Ausbildung zur Tanzpädagogin an der Klütz-Schule. 2001 Abschluss des Bühnentanzstudiums als BA in Performing Arts an der Northern School of Contemporary Dance in Leeds, England. Als selbstständige Tanzpädagogin hat sie 2005 ihr eigenes Tanzstudio eröffnet, dass auch von der Klütz Schule als Unterrichtsort genutzt wird. www.tanzfabrik-hamburg.de
Tina Rempath unterrichtet seit 2001 an der Erika Klütz Schule.

„Tanz war von frühester Kindheit an prägend und wichtig für mich – nicht nur körperlich oder choreographisch, sondern auch menschlich gesehen. Ich bin fasziniert von der Vielschichtigkeit des „sprechenden“ Körpers bei mir und den anderen - und auch bei Kindern, die noch so ehrlich und unfiltriert arbeiten. Ich erinnere mich an die Kindertanzstunden, die ich als Kind erlebte und sie waren ein Geschenk. Dieses Gefühl (hoffentlich) weiterzugeben, bringt mir viel Spaß und Freude.“

Venka Lehmann

Jazz-Dance/Hip Hop/Methodische Übungen

Tanzausbildung in Ballett, Jazz und Modern Dance. Ausbildung zur Tanzpädagogin an der Klütz-Schule. Weiterführende Ausbildung an der renommierten Rotterdams Dansakademie. Studienaufenthalte in New York (Broadway Dance Centre, Dance Space Inc., u.a.) und zahlreiche Conventions, z.B. bei Madonna Grimmes, Oskar Telar, Clavin Wiley, Marvin Smith und Paul Haze. Als selbstständige Tanzpädagogin u.a. tätig an der Fachschule für Sozialpädagogik, im ETV Hamburg, am Hamburger Schauspielstudio Freese und an den Roten Schuhen.
Venka Dittloff unterrichtet seit 1994 an der Erika Klütz-Schule.

„Ich versuche den angehenden Tanzpädagogen das Gefühl für die verschiedenen Bewegungsdynamiken des Jazz-Dance (Afro, Show-, Modern-, Funky-, Smooth-, Street-Jazz und HipHop) zu vermitteln. Die komplexe Technik der Stile und der erforderliche persönliche Ausdruck der Schüler machen dieses Fach zu einem intensiven, fordernden, aber auch sehr befriedigenden Teil der Ausbildung.
Die Schüler sollen ein Gespür für die lebendige, pulsierende Tanzrichtung Jazz Dance bekommen, um später in der Lage zu sein ihren eigenen Stil im Jazz Dance zu entwickeln und ihr Wissen an Schüler weiterzugeben.“

Christiane Hesebeck

Russische und Südosteuropäische Folklore

Ausbildung zur Tanzpädagogin an der Schule für Theatertanz und Tanzpädagogik Erika Klütz. Abschluss zur Bühnentänzerin 1980. Folklore Seminar an der Palucca-Schule in Dresden. Weitere Seminare in Jugoslawien, Bulgarien und mehrfach in Ungarn. Dreimonatiges Tanzpraktikum beim Ungarischen Staatsensemble 1981. Mitbegründung des „Hamburger Tanzhauses e.V.“ Tänzerin in der Ungarischen Tanzgruppe „Szöczkèk“.
Christiane Hesebeck unterrichtet seit 1982 an der Erika Klütz-Schule.

„Jede Nation hat ihre Eigenheiten und Volkstanz bleibt Charakterausdruck eines Volkes. Leben, Geschichte und Psychologie eines Volkes lassen sich aus seinen Tänzen lesen. In Folklore kann man Tanzfreude in der Gemeinschaft finden und sich anregen lassen durch und mit anderen. Ich unterrichte authentische Tanzformen sowie für die Bühne weiterentwickelte Choreographien. Das gelernte Bewegungsmaterial kann vielfältig genutzt werden, denn Folklore wird immer eines bleiben: Der Ursprung aller ihr folgenden Tanzarten!“

Joannis Stassinopoulos

Funktionelle Anatomie

Studierte Biologie, Pädagogik, Geschichte, Sport und Medizin an der Universität Hamburg.

Unterrichtet seit 1998 Funktionelle Anatomie an der Erika Klütz Schule.

"Schwerpunkte meines Unterrichts sind die Anatomie des Bewegungsapparates unter funktionellen Gesichtspunkten und physiologisch - histologische Zusammenhänge soweit sie für das Verständnis von pathologischen Veränderungen des Bewegungsapparates erfoderlich sind. Ziel des Unterrichts ist es, fundiertes Wissen über den gesunden und den kranken Bewegungsapparat zu erwerben, welches die Voraussetzung für einen verantwortungsbewußten Umgang mit dem eigenen und dem Körper anderer schafft.

Ich bin immer wieder aufs neue begeistert von dem Bauplan unseres „eigenen Stück Natur.“ In meinem Unterricht lege ich Wert auf Anschaulichkeit und auf eine intensive und tiefgründige Auseinandersetzung mit den Inhalten des Unterrichts.“

Fiona Gordon

Freier Tanz/Choreographie

4jährige Tanzausbildung am Laban Centre London. Seitdem professionelle Tänzerin und Tanzlehrerin. Zusammenarbeit mit internationalen Choreographen und Regisseuren, u.a. V-Tol Physical Theatre (London), Muriel Bader (Zürich), KOOP (Berlin), Stefan Rosinski, Coax, Angela Guerreiro und Jan Pusch. Erster Preis für ein mit Jan Pusch entwickeltes Solo, „Please Help Yourself“, beim Internationalen Tanz-Theater-Solo Wettbewerb 1999, Stuttgart. Kritikerpreis des Choreographie Wettbewerbs 2001 in Hannover für die Produktion „Into the Blue“ von Jan Pusch. Zahlreiche Tourneen ins Ausland, u.a. Beirut, Kyoto, Prag, London. Tournee mit „Into the Blue“ 2002/3. Nominiert als beste Tänzerin für den “Nijinsky Award 2002”, Monte Carlo.
Fiona Gordon unterrichtet seit 1994 an der Erika Klütz-Schule.

„Mein Unterricht ist eine Entwicklung aus verschiedenen Stilbereichen. Die Studenten sollen ein klares Bewusstsein entwickeln wie, wo, warum und wann sie ihre Körper bewegen und dazu müssen sie automatische motorische Bewegungen von bewusst ausgeführten Bewegungen unterscheiden lernen. Ziel ist, sich als Tänzer selbst Kritik geben zu können. Ich wünsche mir, dass Energie, Konzentration und die Lust zu Tanzen mit in den Unterricht gebracht wird. In meinen Choreographiestunden können die Studenten Selbstbewusstsein im Umgang mit Bewegung erlangen, lernen wie man Bewegungsmaterial entwickelt und damit spielt. Gegenseitiges Feedback und die Diskussion über das selbstgeschaffene Material sind auch ein wichtiger Bestandteil dieses Unterrichts.“

Nicole Krüger

Freier Tanz

Abschluss zur staatlich geprüften Tanzpädagogin 1992 an der Klütz Schule. 1992-1994 Weiterführende Ausbildung an der Rotterdamse Dansacademie in den Niederlanden. 1994-1996 Besuch der Ecole Professionelle Supérieure D `Enseignement De La Danse, Montpellier, Frankreich und 1996 Praktikantin am Centre Chorégraphique National de Montpellier Languedoc- Roussillon bei Mathilde Monnier. Zusammenarbeit mit Kirsten Debrock und Ton Wiggers in der Tanzkompanie „Muse“, Montpellier. Tänzerin in diversen Tanzprojekten von Carlos Jaramillo, Hamburg, Victoria Hauke, Berlin und Hamburg, Veronica Ritz, Italien und Deutschland. Engagement als Gasttänzerin an der Hamburgischen Staatsoper für „Alcina“. Nicole Krüger unterrichtet seit 1999 an der Erika Klütz-Schule.

„Mein Unterrichtsaufbau basiert auf den drei Elementen: am Boden, in der Vertikalen und im Raum. Neben den zwei Bewegungsqualitäten Dynamik und Schwung, dem Atembewusstsein und meiner Musikwahl, lege ich viel Wert auf das Finden der eigenen Körpersprache, u.a. durch das Nehmen von Risiken.“

Victoria Zaripov

Klassischer Tanz

9jährige Ausbildung an der Ballettakademie in Perm. 12jährige Erfahrung als professionelle Tänzerin (Solotänzerin) am Maliyi Opern- und Ballett- Theater, St. Petersburg.
Seit 1995 unterrichtet Viktoria Zaripov an der Erika Klütz-Schule.

„An der Klütz-Schule unterrichte ich konsequent nach dem Unterrichtssystem von Waganowa. So lernen die Studenten am besten die Methodik und die Begrifflichkeiten dieses Systems. Jede Klasse hat ihr eigenes Programm und ich wechsle das Exercice wöchentlich. Mit vielen Studenten konnte ich bereits Originalstücke aus dem Ballettrepertoire, z.B. aus Don Quichote oder Giselle, einstudieren. Auch bei diesen Einstudierungen achte ich auf Genauigkeit und dass die Rolle mit dem entsprechenden Ausdruck getanzt wird. Es macht mich immer sehr stolz, wenn die Studenten solch schwierige Aufgaben meistern.“

Jan Hendrik Rörden

Musik/Improvisation

Studium der Musiktheorie / Musikpädgogik an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg mit dem Abschluss zum Diplom-Musiklehrer. Langjährige Tätigkeit als Tutor in musiktheoretischen Fächern am Musikwissenschaftlichen Institut der Universität Hamburg. Kongressvortrag und Publikation auf dem Kongress der Gesellschaft für Musiktheorie. Tätig als Lehrbeauftragter für das Fach Schul- und Unterrichtspraktisches Klavierspiel an der Hochschule für Künste Bremen und an der Hochschule für Musik und Theater Rostock. Zudem tätig als privater Klavierlehrer.
Jan Hendrik Rörden ist seit 2012 an der Erika Klütz Schule tätig.

"Ich versuche, als Musiklehrer die Brücke zu schlagen zwischen dem Vermitteln der erforderlichen musiktheoretischen Kenntnisse einerseits und dem aktiven, lebendigen Musizieren und Wahrnehmen andererseits. Dies geschieht in Form von von rhythmischen Übungen, Gruppenimprovisationen und frei-assoziativen Hörübungen. Der Aspekt der Rhythmik und Metrik bildet einen Schwerpunkt im Musikunterricht, um entsprechende Kompetenzen im Erkennen und Umsetzen von komplexen Rhythmen und Taktarten zu entwickeln. Darüber hinaus geht es um das Kennenlernen verschiedener Stile und Werkgattungen und ihre historische Einordnung. Die Analyse von Stücken bildet einen weiteren Schwerpunkt, vor allem das Erkennen von Formverläufen. Dies ist die Grundlage für choreographische Arbeit mit Musikstücken.

Als aktiver Musiker – beispielsweise in den Improvisationsstunden an der Klützschule – ist es mir wichtig, die Musik zu achten als ein kostbares Gut, dem man mit Respekt und Bescheidenheit begegnet. Ich erlebe sie als Geschenk, denn sie wirkt unglaublich bereichernd und harmonisierend auf das Leben und kann sehr hilfreich sein, auch schwierige Situationen zu bewältigen, wenn man Musik hört oder spielt, zu der man einen entsprechenden persönlichen Bezug hat."

Sabine Tiedemann

Pädagogik/Psychologie

1974 Abitur an einem altsprachlichen Gymnasium. Danach Studium der Fächer Latein, Deutsch und Pädagogik an der Universität Hamburg. 1981 erstes Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien. Von 1982 bis 1984 Referendariat an verschiedenen Hamburger Gymnasien. 1984 zweites Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien. 7jährige Tätigkeit an zwei Hamburger allgemeinbildenden Privatschulen. Seit 1984 Unterricht des Faches Latein an der Universität Hamburg.
Sabine Tiedemann unterricht seit 1984 an der Erika Klütz-Schule.

„Die Psychologie des Alltags ist oft Ausgangspunkt von Diskussionen im Unterricht. Eigentlich bringt jeder genügend Erfahrung mit, um die praktische Anwendung der im Unterricht vermittelten Grundlagen und Theorien der Psychologie und Pädagogik zu erkennen. Im Idealfall ist der Unterricht ein Austausch und das hier Gelernte oder Besprochene ist eine Hilfe und wird von den Studenten im Alltag praktisch angewandt.“

Jeanette Weck

Methodische Übungen/Freier Tanz/Bodywork

Abschluss im Jahr 2000 als Tanzpädagogin an der Klütz-Schule. 2002 Abschluss des Master of Art (MA) Dance Studies am Laban Centre London, England. Selbstständige Tätigkeit als Physiotherapeutin und Tanzpädagogin. Projektarbeit mit Klütz Studenten und Architekturstudenten der Hafen City Universität, Hamburg.
Jeanette Weck unterrichtet seit 2002 an der Erika Klütz Schule.

"In meinem Unterricht gebe ich mein Wissen über Funktionelle Anatomie weiter und nutze Körpertechniken wie Pilates, Bartenieff, Floor Barre und Feldenkrais. Im Idealfall entwickeln die Studenten ein analytisches Auge - für sich selbst und andere. Frei zu werden für den eigenen Ausdruck, die Vielfalt unterschiedlichster Tänze und Variationen zu geniessen, mit dem eigenen Körper liebevoll und achtsam umgehen sind einige der Ziel, die ich im Tanzunterricht verfolge."